Änderungen im Vorstand des BVPS Trier

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre,

ich hoffe, ihr konntet frohe und besinnliche Weihnachtstage im Kreise eurer Lieben verbringen, und wünsche euch für das vor uns liegende Jahr 2020 alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit!

Für mich bringt der Jahreswechsel eine Veränderung mit sich, die sich auch auf die Arbeit im Vorstand des Berufsverbands auswirkt.

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung im Juni 2019 für die Mitarbeit in einem Leitungsteam beworben, das ab Januar 2020 die Arbeit in einer der neu errichteten Pfarreien der Zukunft aufnehmen sollte. Nach einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren habe ich im September die Zusage erhalten, im Leitungsteam der Pfarrei Völklingen gemeinsam mit Pfarrer Clemens Kiefer und Jörg Sonnet tätig zu werden. Damit hat sich ab Oktober mein Anstellungsträger geändert, wobei ich befristet bis 31. Dezember noch mit 50 % in den Kirchengemeindeverband Bous-Ensdorf als Pfarrsekretärin abgeordnet war. So konnte ich meine Aufgaben im Vorstand des Berufsverbands noch weiter ausüben. Obwohl die Pfarrei Völklingen aufgrund der Verfahrensaussetzung zum 01. Januar 2020 noch nicht errichtet ist, werde ich nicht mehr als Pfarrsekretärin arbeiten (meine Stelle wurde zwischenzeitlich nachpersonalisiert), sondern beim Bistum Trier, Stabsstelle Synodemumsetzung, bis auf weiteres im Bereich "Implementierung" tätig sein.

Mit Beendigung der Teil-Abordnung zum 31. Dezember ist mir somit die Mitarbeit im Vorstand leider nicht mehr möglich, so dass es in der Zusammensetzung des Vorstands bzw. bei der Aufgabenverteilung ab Januar 2020 folgende Veränderungen gibt:

Ich scheide als Vorstandsmitglied und Vorsitzende aus, Andrea Schnitzius, die bisherige stellvertretende Vorsitzende, übernimmt kommissarisch den Vorsitz, und Birgit Hoffmann, bisher Beisitzerin, übernimmt kommissarisch den stellvertretenden Vorsitz. Die Zuständigkeiten der weiteren gewählten Vorstandsmitglieder bleiben unverändert: Rita Schröder (Kassiererin), Diana Balanescu (Schriftführerin) und Sabine Hölle (Beisitzerin).

Bei der Mitgliederversammlung am 18. September 2020 wird dann ein weiteres Mitglied in den Vorstand nachgewählt, so dass dieser dann mit sechs Mitgliedern wieder komplett sein wird.

Bereits an dieser Stelle werbe ich für die Vorstandsarbeit im Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre, der als Interessenvertretung eine ungebrochen große Rolle im Miteinander zwischen dem Bistum und der Berufsgruppe spielt.

Wir haben mit Dr. Gundo Lames (politischer Ansprechpartner), Dr. Ulrich Wierz (Ansprechpartner für die Berufsgruppe) und Nicole Simons (Ansprechpartnerin für Fortbildungsangebote) engagierte und wertschätzende Partner an unserer Seite und werden mit zwei Delegierten auch zu den Beratungen der Diözesanen Räte eingeladen und dort gehört. 

Das Miteinander im Vorstand des Berufsverbands war in den zurückliegenden Jahren von einem so wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang miteinander geprägt, dass es mir schwer fällt, diese schöne und bereichernde Arbeit aufgeben zu müssen. Für dieses Miteinander und auch für die Unterstützung und Bestärkung, die ich persönlich immer wieder erfahren durfte, danke ich meinen Vorstandskolleginnen von ganzem Herzen! Ich bin froh, diese Erfahrungen mit euch gemacht zu haben!

Euch allen danke ich für das mir in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen und die vielen guten Begegnungen und Gespräche, sei es in St. Thomas, beim Begegnungstag im Rahmen der Heilig-Rock-Tage oder einfach mal so zwischendurch! 

Leben bedeutet Veränderung - und trotz des damit verbundenen Abschieds von Altbekanntem und -bewährtem bietet Veränderung auch immer Chancen und Möglichkeiten - und den Reiz des Neuen.

Für mich heißt es nach fast 15 Jahren Tätigkeit als Pfarrsekretärin Abschied nehmen vom Pfarrbüro und den Menschen, mit denen ich dort zu tun hatte, der Vorstandstätigkeit im Berufsverband und der MAV-Arbeit. 

Vor mir liegt eine noch ungewisse Zukunft, die mir im Moment ein hohes Maß an Geduld und Flexibiltät abverlangt, aber Dank der guten Begegnungen mit den Menschen in den neuen Räumen und den Leitungsteams sowie den Verantwortlichen beim Bistum bin ich noch immer neugierig und gespannt auf die Pionierarbeit, die vor uns liegt, und die vielfältigen Aufgaben, die sich zum Teil erst im Gehen konkretisieren.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen für die Zukunft alles Gute, Gottes Segen und das nötige Gottvertrauen! 

Herzlichst

Alexandra