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Pfarrsekretärin geht in den Ruhestand

Ursula Müller lobt die Vielfältigkeit ihres Berufes

Pfarrsekretärin Ursula Müller, Pfarrgemeinden St. Antonius und Schmerzhafte MutteNach 32 Jahren als Pfarrsekretärin verabschieden wir Ursula Müller in den wohlverdienten Ruhestand. Als sie ihren kirchlichen Dienst begann, war Pastor Erich Weyrichs erst einige Monate für die Pfarrgemeinden St. Antonius und Schmerzhafte Mutter ernannt. Das Pfarrbüro war  d a m a l s  i m  P f a r r h a u s  St. Antonius  e i n g e r i c h t e t . Ursula Müller ist eine echte V ö l k l i n g e r i n, wohnte nach der Hochzeit  auf der Fenne,  bevor sie 1996 nach Püttlingen zog. Umzüge kamen auch beruflich während ihrer vieljährigen Tätigkeit. Damals im Jahr 2007 wurden unter Pastor Christoph Wefers alle Pfarrbüros der damaligen Seelsorgeeinheit gebündelt auf dem Heidstock.

Im Pfarrhaus St. Paulus war Ursula Müller besonders tätig für und mit den Priestern, die dort im Haus lebten und arbeiteten: Als Pfarrer Jurek Kiwilsza, in dessen Zeit sie sogar zur Messdienerfreizeit mitfuhr, und später die Kapläne Matthias Scheer und Lars Meiser. In den 32 Jahren ihrer Tätigkeit erlebte Ursula Müller große Verluste und schwierige Zeiten. Dazu gehörten auch die beiden plötzlichen Todesfälle ihrer Dienstvorgesetzten Pfarrer Erich Weyrichs und Pfarrer Jurek Kiwilsza. In den drei Vakanzen unterstützte sie auf der Fenne Pastor Starck aus Brasilien und später  a u f  d e m  H e i d s t o c k  – D e c h a n t  F r a n z-J o s e f  W e r le tatkräftig.

„Die gesamte Arbeit  und der Umgang mit vielen Menschen haben mir Spaß gemacht,“ erzählt sie, „auch in der Vielfältigkeit, die dieser Beruf mit sich bringt.“ Unvergesslich bleibt  die große Sanierung der Fürstenhausener Kirche, bei der Pastor Erich Weyrichs auf die Unterstützung des Pfarrbüros zählte. Die  Eindrücke werden wohl nie vergessen, als der große Bagger mitten in der Kirche den Grund aushob. Eine großartige Arbeit hat Ursula Müller zusammen mit ihren Kolleginnen bei der Zusammenführung und Neuordnung der Archive „FeFüHeiLu“ geleistet. Im Kellergeschoss des Pfarrhauses St. Paulus befindet sich jetzt ein vorbildlich sortiertes Archiv. Seit 2011 arbeite ich als Pfarrer mit Ursula Müller zusammen.

In dieser Zeit erweiterte sich ihr Arbeitsfeld auf die derzeitige große Pfarreiengemeinschaft. In den letzten Jahren ist sie auch wöchentlich jeweils zwei Tage im Pfarramt St. Eligius tätig. Ich danke Ursula Müller im Na-men des Kirchengemeindeverbandes Völklingen St. Eligius und aller Pfarrgemeinden für die vielen Jahre des zuverlässigen Dienstes für die katholische Kirche in unserer Stadt. Ich persönlich schätze sehr ihre fleißige, zuverlässige und professionelle Arbeitsweise. Es war eine gute Zusammenarbeit! Für den bald beginnenden Ruhestand wünsche ich Gottes Segen, Gesundheit und Freude in der Familie.

Wir verabschieden Ursula Müller am Ende des Gottesdienstes am 22. Januar (Sonntag) um 10.45 Uhr in St. Paulus auf dem Heidstock.

Thomas Weber
Pfarrer, stellv. Dechant


 

In eigener Sache

P1160239 b.coverupkleinIch bin dann mal weg“

Im April 1985 begann ich als Pfarrsekretärin im Pfarrbüro St. Antonius in Fenne und beende zum 31. Januar 2017 nun meine Tätigkeit nach 50 Berufsjahren um in den Ruhestand zu gehen.

In all den Jahren bin ich mit Menschen zusammengetroffen, denen ich in ihren Anliegen weiterhelfen

konnte. Andere wiederum haben mir in bewegenden Zeiten beigestanden und mir geholfen.

Dafür sage ich ganz herzlich: Danke!

Wenn ich nun in den Ruhestand gehe, möchte ich dies aber nicht tun, ohne mich zu verabschieden

und dem zu danken, der mich all die Jahre beschützt und begleitet hat: unserem lieben Gott.

Deshalb lade ich alle, die sich von mir persönlich verabschieden wollen zum Gottesdienst am 22. Januar (Sonntag) um 10.45 Uhr in St. Paulus und anschließendem Umtrunk im Pfarrheim St. Paulus ein.

Bitte bringen Sie mir keine Abschiedsgeschenke oder Blumen mit, sondern ich bitte Sie ganz

herzlich um  eine  Spende (bereitgestellte Spendendose) für das Ronald MC Donald Haus in

Homburg. Dort sind Eltern, deren Kinder in der Klinik behandelt werden müssen, untergebracht,

um in unmittelbarer Nähe ihrer Kinder zu sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in all den Jahren!

Gott schütze Sie!

Ihre Ursula Müller

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