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Pilotphase InGenius Office

Pilotphase InGenius Office

30.04.2014

Liebe Kolleginnen,

im Januar hat die Pilotphase zu InGenius Office fürs Pfarrbüro begonnen mit 30 Pfarreien.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass wir vom Vorstand aus angehalten waren keine Informationen über das Programm weiter zu geben , weil erst ein Brief an die Pfarrer versendet werden soll, der darüber informiert. Die Mühlen an den entsprechenden Stellen mahlen langsam und (vier Monate sind vergangen und uns läuft die Zeit in den Pfarrämtern davon. Wir wurden von dem Projekt 2020 überrollt, spätestens nachdem mehrere Pfarreinen (mit nur einem Pfarrer) zusammengelegt wurden.

Die Arbeit in unseren Büros ist förmlich explodiert und hat sich seither grundlegend verändert. Nicht nur die Flut von Kirchenaustritten macht uns zu schaffen, sondern auch die massiven Schwierigkeiten die mit der Vernetzung mehrerer Büros entstanden sind. Die Folge davon sind Überlastung, Überstunden und Unzufriedenheit.

Schon im Herbst 2012 hat der Vorstand auf die Missstände hingewiesen und auch auf die Dringlichkeit, was die Situation der Pfarrsekretärinnen – und sekretäre betrifft. Seitdem fanden u. a. mit unserem Ansprechpartner im BGV Dr. Gundo Lames, sowie mit unserem Ansprechpartner für die Fortbildungen, Dr. Ulrich Wierz mehrere Gespräche statt.

Im Gespräch war zuerst die Software „Kaplan“, die jedoch aus Kostengründen abgelehnt wurde.

Wir wissen um die Problematik und den Zeitdruck sich mit dem Programm zu beschäftigen, weil es natürlich in der knapp bemessenen Zeit zusätzlich zu bewältigen ist, möchten aber alle Piloten ermutigen nicht die Flinte ins Korn zu werfen, denn nach Erfassung der Stammdaten kann man wirklich gut mit dem Programm arbeiten und es erleichtert vieles im Arbeitsablauf und letztendlich spart man wieder Zeit.

Unsere Chance für die Zukunft liegt auch in „Ingenius“. – Das Programm wurde nicht nur in unserer PFarreiengemeinschaft entwickelt, sondern ich habe mit daran gearbeitet und dafür gesorgt, dass wichtige Elemente, die unsere Arbeit betreffen mit eingebaut werden (z. B. liturgischer Kalender. Es entfällt das umständliche Abtippen aus dem Direktorium. ;Terminüberschneidungen werden angezeigt, es besteht die Möglichkeit Listen zu erstellen z. B. Zelebrationsplan, Übersicht von Gottesdiensten uvm.). Das Programm ist erweiterbar und ausbaufähig, sowie kompatibel mit vielen anderen Programmen.

Für alle die noch nicht im Pilotprojekt sind besteht im Anschluss daran die Möglichkeit InGenius zu erwerben. Das Programm wird vom Bistum für 5 Nutzer kostenlos für die ersten 5 Jahre zur Verfügung gestellt und dann kostet es monatlich pro Nutzer 10 Euro. Es werden zwei kostenlose Schulungen angeboten und es ist daran gedacht für die Visitationsbezirke Informationsveranstaltungen anzubieten.

Es ist sehr schade, dass Dienstvorgesetzte, die keinen Bezug zu PC oder Technik haben, das Programm aus Unwissenheit ablehnen. Es leistet aber unverzichtbare Dienste für die Pfarreien vor Ort, für die Pfarrer und die damit arbeitenden Personen und erleichtert den Pfarrsekretärinnen ihren Dienst.

Wir sind abhängig von vielen Personen und Einrichtungen, trotzdem können wir Einfluss nehmen.

InGenius ist der erste Schritt in diese Richtung: Standardisierung der Pfarrbüros und Professionalisierung des Berufsbildes. Bitte unterstützt uns! Wir sind nach wie vor die größte Berufsgruppe im Bistum Trier und man kann uns nicht so einfach ignorieren.

Viele „von oben“ angeleierte Maßnahmen wurden verordnet ohne die Basis zu hören, aber wir kämpfen weiter für unsere Kolleginnen und unseren Dienst im Pfarrbüro, denn ohne uns, da sind wir uns sicher alle einig, würde alles zusammenbrechen: kein Ansprechpartner, kein Pfarrbrief, keine Gottesdienstordnung (um nur einige Aspekte aufzuzählen).

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