20jubiläum

20 Jahre Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre im Bistum Trier

Spagat zwischen Organisation und Seelsorge

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Rund 140 Pfarrsekretärinnen und -sekretäre haben das 20-jährige Bestehen des Berufsverbandes gefeiert.

Trier – Mit einem Gottesdienst in der Trierer Basilika St. Matthias hat der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre (BVPS) am Sonntag, 28. Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Rund 140 von ihnen waren zu den Feierlichkeiten gekommen. Anlässlich des Jubiläums sagte Gemeindereferentin Marlene Schenk und geistliche Begleiterin des Berufsverbandes der Pfarrsekretärinnen u. -sekretäre im Bistum Trier:  „Viele erleben das Bemühen, allen möglichen Erwartungen gerecht zu werden, als einen regelrechten Balanceakt. Die Anforderungen die an die Pfarrsekretärin gerichtet werden – seitens der Gemeinde, seitens der ehrenamtlichen aber auch der hauptamtlichen Mitarbeiter – werden immer größer. Ist also das Seil ein Sinnbild für diesen Balanceakt ist, so ist das Netz, das sich darunter ausbreitet, ebenfalls ein Symbol – ein Zeichen für all das, was bei aller Belastung und Anspannung letztlich Halt und Sicherheit gibt. Das ist nicht zuletzt unser Berufsverband, dieses „soziale Netzwerk”, zu dem all die Kolleginnen, die am heutigen Tag mit uns feiern, einen wichtigen Beitrag leisten. Zu diesem Unterstützungsnetzwerk gehören aber auch all die vielen, die an unterschiedlichen Stellen mitwirken – im Generalvikariat oder bei den verschiedensten Maßnahmen zur Weiterbildung.”

400 der rund 600 Pfarrsekretärinnen im Bistum sind mittlerweile im BVPS organisiert. Es war der erste Verband, der sich in einem Bistum in Deutschland gründete. Heute sind nach seinem Vorbild weitere dreizehn Verbände in Deutschland hinzugekommen. Bei ihrem Rückblick über die vergangenen 20 Jahre benannte die BVPS-Vorsitzende Birgit Ney die Höhepunkte der Verbandsarbeit: „Das Berufsbild der Pfarrsekretärin unterliegt einem Wandel. Die Arbeit im Pfarrbüro bewegt sich zwischen Organisation und Seelsorge. Strukturen verändern sich. Damit verändert sich das Anforderungsprofil an die Pfarrsekretärin. Die Ansprüche und Erwartungen an die Pfarrsekretärin von Gemeinde, Pfarrer, Haupt- und Ehrenamtlichen werden vielfältiger und steigen.” Die regelmäßige Fortbildung biete die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Arbeitsfeld, den damit verbundenen Erwartungen sowie den daraus möglicherweise resultierenden Konflikten auseinander zu setzen. Handlungsalternativen könnten entwickelt und die Kompetenzen erweitert werden. So wünschen sich die Pfarrsekretärinnen, dass es zukünftig eine spezielle Ausbildung zur Pfarrsekretärin geben solle.

Nur wenige Berufe in der Kirche seien in ihren Arbeitsinhalten so vielfältig und unterschiedlich, wie dieser. Die Pfarrsekretärin sei meist diejenige, die als erste den Kontakt zu den Besuchern habe, wenn diese zum Pfarrhaus kämen. Sie sei nicht nur das „Aushängeschild” einer Pfarrei, sondern auch Anlaufstelle, Kummerkasten, Sekretärin, Einzelkämpferin, Redakteurin, Eventmanagerin und vieles mehr.

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